Downloads meines Pappelbuches

Buchcover2004

Buchcover2004

Wer nicht auf weitere Texte warten möchte, kann sich hier mein Buch aus dem Jahr 2004 „Welchen Weg geht die Pappel?“ kostenlos als pdf downloaden. Das Werk ist nicht mehr im Buchhandel noch bei mir zu erhalten.

 

Inhaltsverzeichnis:  Welchen Weg geht die Pappel?

1. Vorwort: Wie alles begann

Die Malerin Roswitha Lohmann erzählt mir ihre Geschichte

2. Schlanke Gestalten am Niederrhein

Pappeln als landschaftsprägende Elemente

3. Geschichten rund um die Pappel

Niederrheiner erzählen und dichten

4. Der Mythos Pappel

Sagen, Mythen und Bräuche rund um die Pappel

5. Hommage an die Pappel

Die Pappel aus künstlerischer Sicht

6. Älter als Methusalem

Zur Geschichte der Pappel

7. Ich war eine Pappel

Die wirtschaftliche Nutzung der Pappel

 

8. Tränen der Pappel

Aussterbende Spezies am Wegesrand ?

 

9. Die Pappel auf  dem Weg nach oben

Innovationen und Erhaltungsmaßnahmen

10. Epilog

Das letzte Wort gehört der Pappel

Anhang: Pappelarten

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Stichwortverzeichnis

Unterstützer des Kunstprojekts

WelchenWeggehtdiePappel2004.pdf als Download

Ein Umdenken setzt ein …

Klaus Eppele - forolia.com

Klaus Eppele – forolia.com

Die NRZ Lokalausgabe titelte heute: Ein Umdenken setzt ein …

Hoffentlich – können da nur Pappelfreunde sagen. Denn beschrieben wird, dass Umweltminister Johannes Remmel an den Landrat des Kreises Viersen gechrieben hat und um ein Umdenken in Bezug auf die geplanten Pappelfällungen bat.

Das Argument, die Pappeln seien hier nicht heimisch, sei schon lange überholt, ist dort zu lesen. Zudem prägen Pappeln das niederrheinische Landschaftsbild. Als Nachpflanzungen schlägt Remmel neben Eichen und Eschen auch wieder die Schwarzpappelhybriden vor.

Hier geht es zum Text;

www.derwesten.de/staedte/rees/ein-umdenken-setzt-sein-id7366867.html

Weltweit sterben die alten Bäume

Bäume am Rhein in Rees, GB

Bäume am Rhein in Rees, GB

Sie gehören zu den größten Lebewesen der Erde, spielen eine zentrale Rolle in Ökosystemen – und sie sind in Gefahr:

Immer mehr alte Bäume sterben. Davor warnt ein australisch-amerikanisches Forscherteam im Fachmagazin „Science“. Es sei ein weltweites Phänomen, das alle Lebensräume betreffe, auch die Städte. Die Wissenschaftler werteten für ihre Studie Daten über die Waldentwicklung von den Tropen bis zur Taiga aus. Die Gründe für das Sterben der 100 bis 300 Jahre alten Bäume seien vielfältig, so die Forscher. Je nach Region spielen Klimaphänomene, Feuer, Insektenbefall und Abholzung eine Rolle.

Die Folgen dürften bedrohlich sein: Alte Bäume liefern in manchen Wäldern Nistplätze für ein Drittel der dort lebenden Arten. Außerdem binden sie gewaltige Mengen CO2 und regulieren den Wasserkreislauf.

Quelle: radio d wissen vom 7.12.2012 (creative commons lizenz“

Nicht warten, bis die letzte Pappel gefällt ist

Pappeln, die in Rees-Mehr gefällt wurden, Grund: Angler hatten sich über deren Laub beschwert

Die stattlichen 30 bis 35 Meter hohen Giganten können je nach Art an guten Standorten und entsprechender Pflege bis zu 300 Jahre alt werden und einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen, manchmal sogar mehr. Wenn man sie nur ließe.

Denn Pappelalleen sind in Deutschland akut gefährdet, weil ihnen gefährliche Astabwürfe und Kurzlebigkeit nachgesagt werden. Regelrechte Feldzüge gegen Alleen im Allgemeinen und insbesondere gegen Pappeln finden statt. Gibt man in eine Suchmaschine des Internets den Begriff „Pappeln“ ein, bekommt man zahlreiche Abholzungsnachrichten frei Haus geliefert.

Doch immer wieder ist auch von Bürgerprotesten gegen diese Maßnahmen zu lesen, in Mülheim an der Ruhr, Bremen und am Niederrhein. Selbst wenn einzelne Bäume wegen Erkrankungen oder aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden müssen, was Pappel-Liebhaber gar nicht bestreiten, wird oft aus rein wirtschaftlichen Erwägungen ein Kahlschlag der gesamten Allee durchgeführt.

 

Und ist den Pappeln dann der Garaus gemacht, sind oft keine Pappel- Nachpflanzungen geplant, sondern es wird mit anderen „unproblematischen heimischen Gehölzen“ aufgeforstet, obwohl es laut Homeyer„kein Standardgehölz für den Niederrhein gibt.“ Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann die letzte Pappel-Allee am unteren Niederrhein zu bewundern ist. Weiterlesen

Rettet die Pappeln am Niederrhein

fk-Lichtbilder – fotolia.com

Pappeln am Niederrhein – liest man die Zeitungen, wird sie fast nur noch mit dem Begriff „Fällung“ in Verbindung gebracht. Selbst gesunde Bäume fielen  in der Vergangenheit der Motorsäge zum Opfer – aus den unterschiedlichsten (oft nur vorgeschobenen) Gründen. Oder sind es Vorurteile, die einfach auf Unwissenheit beruhen und die Pappel in der Hierarchie in der Bäume ganz unten angesiedelt hat.

Daher hat sich in Viersen eine Bürgerinitiative gegründet, die das Ziel hat, der „Pappelphobie“ der Verwaltungen etwas entgegenzusetzen.

Mehr dazu lesen Sie hier:

http://pappeln.jimdo.com/

Pappeln – ein optisches Ereignis in der Ebene

Schlanke Gestalten am Niederrhein
Pappeln als landschaftsprägende Elemente 

 
„Welche Vorstellungen verbinden Sie mit dem Niederrhein?“ Wetten, dass Sie – ob Touristin oder Einheimischer – bei der Beantwortung dieser Frage die schnurgeraden Pappelreihen erwähnen? Die schlanken Gestalten gehören neben dem behäbig dahin fließenden Rhein, der weiten Ebene mit ihren Auenlandschaften, den Weiden, Wiesen, Altrheingewässern und Deichen zu den herausragenden landschaftsprägenden Elementen. Kein Faltblatt auf einer Messe, keine Web-Adresse, die für den Niederrhein wirbt, kommt ohne ihre Erwähnung aus. Die hohen Pappeln bieten der flachen Landschaft nicht nur Struktur und geben dem Auge dadurch festen Halt, sondern erfreuen auch das Gemüt der Menschen. Daher gehören für die Niederrheiner die Pappeln allein schon aus landschaftsästhetischen Gründen zu ihrer Heimat dazu. Seit Menschengedenken fühlen sie sich ihnen emotional sehr
verbunden, wovon viele Dokumente Zeugnis geben.

 
Pappeln – ein optisches Ereignis in der Ebene

 
In einer alten Sage, die von der Herkunft der morgenländischen Zedern im Schloss Aspel bei Rees erzählt, heißt es zu Beginn: „Turm und Fenster spiegeln sich im tiefen
Wasser, und hohe Pappeln, Weiden und Kiefern und auch Eichen wachsen in seiner Nähe, und niemand wundert sich dessen, weil eben der Niederrhein aller dieser Bäume Heimat ist.“ Weiterlesen

Älter als Methusalem

Microsoft Clip

 

Zur Geschichte der Pappeln 
Pappeln gehören heute nicht nur in der Weite des Niederrheins zu einem landschaftsprägenden Element.

In vielen Gegenden der Welt, von Amerika, Nordwest-Afrika über China bis in den europäischen Raum begleiteten sie die Lebenswege vieler Menschen in den unterschiedlichsten Epochen.
Unzählige Mythen ranken sich um die Espen, die sich neben den Birken nach der Eiszeit – vor zirka 135 Millionen Jahren – als einer der ersten Laubbäume ansiedelten. Der Psalm 137 berichtet von den Juden, die im 6. Jahrhundert v. Chr. unter den Euphrat-Pappeln ihre Klagelieder anstimmten – ein vermutlich erstes schriftliches Zeugnis.

Wann dieser Baum in Deutschland, insbesondere am Niederrhein Einzug gehalten hat, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Das älteste belegbare Datum ist das Jahr 1166 für die Schwarzpappel.

Die Pappel durchlebte in ihrem langen Leben Höhen und Tiefen. So war sie zur Zeit der französischen Revolution sehr beliebt und genoss eine regelrechte Blüte als „Freiheitsbaum“.

Heute wird sie allerdings im Reigen der Bäume oft auf eine der untersten Stufen gestellt und sogar aus vielen Baumschutzsatzungen wieder herausgenommen. „Nicht schützenswert“
lautet das vernichtende Urteil zumindest für alle nicht reinrassigen Pappeln. Weiterlesen