Ein Umdenken setzt ein …

Klaus Eppele - forolia.com

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Die NRZ Lokalausgabe titelte heute: Ein Umdenken setzt ein …

Hoffentlich – können da nur Pappelfreunde sagen. Denn beschrieben wird, dass Umweltminister Johannes Remmel an den Landrat des Kreises Viersen gechrieben hat und um ein Umdenken in Bezug auf die geplanten Pappelfällungen bat.

Das Argument, die Pappeln seien hier nicht heimisch, sei schon lange überholt, ist dort zu lesen. Zudem prägen Pappeln das niederrheinische Landschaftsbild. Als Nachpflanzungen schlägt Remmel neben Eichen und Eschen auch wieder die Schwarzpappelhybriden vor.

Hier geht es zum Text;

www.derwesten.de/staedte/rees/ein-umdenken-setzt-sein-id7366867.html

Nicht warten, bis die letzte Pappel gefällt ist

Pappeln, die in Rees-Mehr gefällt wurden, Grund: Angler hatten sich über deren Laub beschwert

Die stattlichen 30 bis 35 Meter hohen Giganten können je nach Art an guten Standorten und entsprechender Pflege bis zu 300 Jahre alt werden und einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen, manchmal sogar mehr. Wenn man sie nur ließe.

Denn Pappelalleen sind in Deutschland akut gefährdet, weil ihnen gefährliche Astabwürfe und Kurzlebigkeit nachgesagt werden. Regelrechte Feldzüge gegen Alleen im Allgemeinen und insbesondere gegen Pappeln finden statt. Gibt man in eine Suchmaschine des Internets den Begriff „Pappeln“ ein, bekommt man zahlreiche Abholzungsnachrichten frei Haus geliefert.

Doch immer wieder ist auch von Bürgerprotesten gegen diese Maßnahmen zu lesen, in Mülheim an der Ruhr, Bremen und am Niederrhein. Selbst wenn einzelne Bäume wegen Erkrankungen oder aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden müssen, was Pappel-Liebhaber gar nicht bestreiten, wird oft aus rein wirtschaftlichen Erwägungen ein Kahlschlag der gesamten Allee durchgeführt.

 

Und ist den Pappeln dann der Garaus gemacht, sind oft keine Pappel- Nachpflanzungen geplant, sondern es wird mit anderen „unproblematischen heimischen Gehölzen“ aufgeforstet, obwohl es laut Homeyer„kein Standardgehölz für den Niederrhein gibt.“ Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann die letzte Pappel-Allee am unteren Niederrhein zu bewundern ist. Weiterlesen