Ökologisch bedeutsam

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Die Malerin Roswitha Lohmann erläutert in einem Gespräch mit der NRZ, warum sie auch Hybridpappeln für ökologisch wertvoll hält.

Hintergrund: Demnächst sollen von der Naturschutzstation des Kreises Kleve 101 Pappeln am Holländerdeich in Rees gefällt werden, weil sie die Watvögel stören. Die Station beruft sich auf das sogenannte „Pappelkonzept“ des Kreises von 1996.

www.derwesten.de/staedte/rees/oekologisch-bedeutsam-id7312661.html

Pappel-Gedicht

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Licht. Zeit. Pappeln.

Das Schönste auf  der Welt –

ist das Licht.

Bote anderer Welten

Wenn es die Pappeln umarmt

Die Wasser des Flusses samten fest hält

Die Wolken am Abendhimmel beseelt

Die Vögel metallisch schimmern lässt

Die Felder in Dämmernis hüllt

Die Menschen dunstumschleiert

Und die weite Landschaft verfließen lässt.

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Wie alles begann …

Buchcover2004

 

Vorwort aus meinem Buch: „Welchen Weg geht die Pappel?“ von 2004
Die Malerin Roswitha Lohmann erzählt mir ihre Geschichte

Ein Zeitungsartikel, den ich im Juli 2003 veröffentlichte, begann mit diesen Worten: „Jetzt kämpft Roswitha Lohmann wieder. Für ihre Liebe zu den Pappeln, den landschaftsprägenden Elementen der Niederrheinebene. Die entstand 1986, als sie an einem Kurs der Sommermalschule Rindern teilnahm und der Kranenburger Künstler Johann Peter Heek sie zum ersten Mal mit der Ästhetik der Pappeln in Berührung brachte.

Und es waren diese Bäume, die Roswitha und Jürgen Lohmann 1996 dazu bewogen, ein Haus direkt in der Idylle des Rees-Bienener Deichs zu beziehen – mit Blick auf bizarre
Pappelgestalten.“ Aber eigentlich begleiteten die Pappeln den Lebensweg der Malerin schon mehr oder weniger unbewusst seit ihrer Kindheit und erreichen mit der Durchführung des Kunstprojekts im Sommer 2004 „Licht. Zeit. Pappel.“ einen Höhepunkt. Diese Publikation soll mit dazu beitragen – auch über den Niederrhein hinaus – die Pappeln einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Und vielleicht erreicht Roswitha Lohmann eines Tages sogar, dass ihr Lieblingsbaum zum Baum des Jahres gekürt wird. Das wünsche ich ihr.

Doch zunächst möchte ich Ihnen ihre ganz persönliche Geschichte mit den Pappeln erzählen. Weiterlesen